Google übt Kritik an Facebooks Suchdiensten

Zwei Silhouetten sich gegenseitig mit dem Fernglas ausspionierender AgentenWir nehmen in unserem Blog-Artikel Bezug auf einen Bericht von Konrad Lischka auf SPIEGEL ONLINE, der die kritischen Aussagen Googles bzgl. der Suchmaschine von Facebook ins rechte Licht rückt.

Google und alle anderen Suchmaschinen haben natürlich eines im Sinn – Geld zu verdienen. Sie sind keineswegs gedacht als frei zugängliche Encyklopädie, als welches viele Internet-User das alles noch sehen. Es geht nicht um die kostenlos verfügbare Informationsquelle, sondern darum, gesammelte Informationen zielgerichtet an die richtigen Personen (die suchenden Kunden)
verkaufen zu können. Dieses Modell alleine gibt den Unternehmen den existenziellen Sinn und die Aktionäre dieser Unternehmen werden verstärkt darauf drängen, dass sie Geld verdienen! Wer will Facebook oder Google ihr Monopol entreissen?

Deshalb rate ich meinen Kunden auch schon seit geraumer Zeit dazu, sich von der vorgegaukelten Infoquelle und dem “kostenlosen” Besucherstrom im Netz zu trennen – natürlich sollte man die Traffic-Ströme weiter bis zum Ende nutzen, aber wir müssen schon längst an die Zeit nach der “kostenlosen” Zeit denken. Nur wer jetzt schon weiterdenkt, hat die Chance, sich von seinen Wettbewerbern im Markt abzusetzen.

 

Natürlich bin ich stets bereit, mit Ihnen Wege und voraussehbare Entwicklungen oder technische Vorkehrungen bei einem Treffen zu diskutieren. Lassen Sie’s drauf ankommen!

Bezug nehmen möchte ich nun auf einen Artikel, dem ein Interview eines Google-Mitbegründers zugrunde liegt. Dieser bezeichnete einige Länder als “Feinde des freien Webs”. Er nannte auch die üblichen Verdächtigen, vergass aber dabei auch die eigenen Machenschaften des Unternehmens näher zu beleuchten.
Klar versuchen Facebook und andere Unternehmen, sich ihre möglichst großen Teile vom Web zu sichern und abzuschotten. Auch Regierungen versuchen an Daten zu kommen, … wer aber andere an den Pranger stellt, macht dies nur, um sich Vorteile im Kampf um die Anteile zu verschaffen.

Letztenendes werden unsere Daten samt sozialer Profile irgendwo gespeichert sein und die, die am Hebel sitzen, werden auch über kurz oder lang Wege finden, auf diese zugreifen zu können. Natürlich werden diese Daten vom Einen eher wegen steuerlicher oder kriminalistischer Recherche überwacht, beim Anderen werden die Daten zu Marketingzwecken verhökert. Haben wir die Entwicklung in der Hand?

Google erkennt über auf den Computern und elektronischen Geräten abgelegte Cookies auch die aufgerufenen Folgeseiten etc. die gesammelten Ergebnisse wrden verschiedenen Interessengruppen zugeordnet und über die Zeit verfeinern sich natürlich die Trefferquoten. Diese Daten werden gehortet, ohne weitergegeben zu werden – aber natürlich werden die Informationen genutzt! Google hat in einigen Jahren einen ordentlichen Vorsprung herausgearbeitet, was kaum einholbar scheint.

Wenn heute ein Unternehmer mit einer tollen, neuen Idee auf den Markt gehen möchte, dann weiss Google, wenn es davon etwas spitz bekommt, bereits mehr, als der Starter. Wenn sich Trends im Web aufzeigen, wobei vielleicht drei oder vier Unternehmer weltweit an einer ähnlichen Sache arbeiten und deshalb im Web recherchieren, Kontakte knüpfen … dann weiss Google hier schnell davon zu profitieren, denn mit der Vielzahl an Informationen – und dem vorhandenen Budget – könnte man von heute auf morgen ein riesiges Konkurrenzunternehmen auf die Beine stellen. Was dies dann für ein StartUp-Unternehmen bedeutet, kann mansich ausmahlen. Ideen lässt man die anderen haben, die Entwicklung lässt man andere machen, … aber schwupps sind wir im Markt mit einem übermächtigen Konkurrenzangebot.

Amazon schaut sich auch erst einmal an, was andere Unternehmer auf ihren Seiten vermarkten und anbieten. Wenn dann der Markt nach den Produkten schreit, … schwupps hat man als Amazon natürlich weit bessere Verbindungen und Möglichkeiten, bessere Einkaufs- und Produktionsmöglichkeiten als die Unternehmer, welche für ein paar Mnate gute Geschäfte machen konnten. Dann kommt Amazon mit Eigenmarken und -produkten … wehe, wenn die Unternehmer nicht schon die nächste Idee am Start haben!

Hier der Link zum Spiegel Online-Artikel von Konrad Lischka: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-gruender-sergey-brin-attackiert-facebook-a-827706.html

Ich wünsche mir, wieder Ihr Interesse geweckt zu haben!

Ihr
Michael Marheine



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Michael Marheine am 7. Februar 2013, veröffentlicht in 1 Kategorie

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